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Strama-MPS

Frauen in einem Männerberuf

Die zwei Azubis der Strama-MPS Maschinenbau GmbH & Co. KG, Sabrina Krottenthaler und Nadine Groß, erzählen was ihnen an ihrer Ausbildung zur Feinwerkmechanikerin besonders gefällt.

 

Sabrina und Nadine haben sich für diese Ausbildung entschieden, da ihnen die Fächer Mathematik und Technik in der Schule immer Spaß gemacht haben. So war für beide schon früh klar, dass der spätere Beruf auf jeden Fall in die technische Richtung gehen soll. Die Aufgaben als Feinwerkmechanikerin sind sehr abwechslungsreich. Man sitzt nicht den ganzen Tag im Büro, sondern kann sich handwerklich betätigen.

 

Sabrina hat vor der Bewerbung nur ein Praktikum als Feinwerkmechanikerin gemacht (bei Strama-MPS), da sie schon seit dem Kindergarten wusste, dass sie diese Laufbahn einschlagen möchte. Nadine hat am Girls' Day teilgenommen und sich in mehreren Praktika verschiedene Berufe angesehen. Feinwerkmechanikerin hat ihr am besten gefallen und sie hat sich deshalb für diese Ausbildung entschieden.

 

Die Beiden haben Strama-MPS als Ausbildungsbetrieb gewählt, da das Unternehmen im ganzen Landkreis ein sehr gutes Image hat und als erfolgreiche Firma bekannt ist. Darüber hinaus ist Strama-MPS ein zukunftsorientiertes, innovatives Unternehmen, das international tätig ist. Auch als Ausbildungsbetrieb hat der Straubinger Sondermaschinenbauer einen sehr guten Ruf. Besonders wichtig war den Mädchen auch die Perspektive, nach einem erfolgreichen Ausbildungsabschluss übernommen zu werden.

 

Die Ausbildung zur Feinwerkmechanikerin dauert dreieinhalb Jahre. In diesem Zeitraum erlernen sie Techniken wie Drehen, Fräsen und Bohren sowohl von Hand als auch an modernen Werkzeugmaschinen. Mittlerweile dürfen Sabrina und Nadine schon an den Anlagen mitarbeiten und kümmern sich nun immer mehr um die Montage, Instandhaltung, Wartung und Reparaturen mechanischer Anlagen und Maschinen.

 

Am ersten Tag der Ausbildung fand zunächst zusammen mit allen neuen Azubis eine Kennenlernveranstaltung statt. In den darauffolgenden Tagen bekamen sie Führungen durch die beiden Werke in Straubing sowie eine Einführung in die Lehrwerkstatt. Das Highlight für die Beiden war ein Ausflug in den Kletterpark mit allen Azubis vom ersten Lehrjahr. Dieser hat das Teamgefühl unter den Azubis noch einmal gestärkt, da sie bei den einzelnen Übungen alle zusammenhelfen und sich aufeinander verlassen mussten.

 

In den ersten Monaten waren Nadine und Sabrina im Werk 1 in der Lehrwerkstatt tätig und haben dort die Grundlagen der Ausbildung, wie Drehen, Feilen und Bohren gelernt. Auch das Lesen von Plänen wurde ihnen in der ersten Zeit beigebracht. Seit ungefähr zwei Monaten helfen die Beiden im Werk Donau den Kollegen bei der Montage der Anlagen. Die ersten Monate der Ausbildung waren sehr lehr- und abwechslungsreich, sie haben schon viele neue Sachen gezeigt bekommen.

 

Die Kollegen und Ausbilder sind alle sehr nett und hilfsbereit. Nadine und Sabrina bekommen bei Fragen oder Problemen jederzeit Unterstützung. Zudem wird jedem neuen Azubi ein Pate aus dem zweiten oder dritten Lehrjahr zur Seite gestellt. Dieser steht ihnen als Ansprechpartner immer zur Verfügung und hilft, sich in der neuen Situation schnell zurechtzufinden und sich bei der Arbeit wohl zu fühlen.

 

Einmal pro Monat haben sie eine Woche Berufsschule in Straubing. In der Schule merken sie, dass die Ausbildung zum/zur Feinwerkmechaniker/in hauptsächlich Jungs anspricht, da sie bei 30 Schülern nur drei Mädchen in der Klasse sind. Die Klassengemeinschaft ist aber sehr gut, sie helfen sich gegenseitig, wenn jemand etwas nicht versteht. Nadine findet, die Tage in der Schule sind eine interessante Abwechslung zur Arbeit. Hier erlernen sie die theoretischen Grundlagen zu ihrer praktischen Arbeit bei der Strama-MPS. Sabrina macht die Arbeit mehr Spaß als die Schule, da sie sich lieber handwerklich betätigt, als den ganzen Tag am Schreibtisch zu sitzen.

 

Sabrina hat vor der Bewerbung schon ein Praktikum bei der Strama-MPS gemacht, um sicherzustellen, dass der Ausbildungsberuf als Feinwerkmechanikerin auch wirklich das Richtige für sie ist. Während des Praktikums hatte sie ein Gespräch mit dem Ausbilder und der Personalleitung. Bei der Bewerbung wurde ihr das als Bewerbungsgespräch angerechnet und sie erhielt gleich eine Zusage für die Ausbildung. Bei Nadine verlief das Vorstellungsgespräch sehr locker. Sie erzählte erst kurz über sich, damit sie der Ausbilder besser kennen lernt. Anschließend wurden ihr ein paar Fragen zum Unternehmen gestellt und warum sie diesen Beruf erlernen möchte. Am Ende des Gesprächs wurde noch ihr handwerkliches Geschick getestet, sie bekam die Aufgabe etwas zusammenzubauen.

 

Nadine und Sabrina ist es wichtig, ihre Ausbildung sehr gut abzuschließen und noch viel Neues zu lernen. Nach der Ausbildung möchten sie sich gerne weiterbilden und irgendwann die Meisterschule besuchen.

Ihr Tipp für zukünftige Bewerber ist, sich vor dem Praktikum bzw. dem Vorstellungsgespräch gut vorzubereiten. Fragen über das Unternehmen und die Tätigkeiten in der Ausbildung sollte man auf jeden Fall beantworten können. Während der Ausbildung sollte man für neue Dinge offen sein und immer sein Bestes geben, um keinen schlechten Eindruck zu hinterlassen. Wenn man nett zu allen ist, bekommt man auch jederzeit Hilfe und wenn man mal einen Fehler macht, ist das auch nicht schlimm.

 

Den Beiden macht die Ausbildung zur Feinwerkmechanikerin bei Strama-MPS sehr viel Spaß und sie freuen sich auf die weitere Zeit, in der sie bestimmt noch viel Neues lernen werden.